BürgerInnenkonferenz Risiko Energiegesellschaft

Neue Perspektiven - Neue Ideen

Die BürgerInnenkonferenz der Initiative Risiko:dialog zum Thema "Risiko Energiegesellschaft" fand an zwei Wochenenden im März 2009 (14./15. März, 28./29. März) statt. 35 Bürgerinnen und Bürger aus allen Teilen Österreichs im Alter zwischen 16 und 72 Jahren diskutierten ihre Perspektiven zu den Risiken einer Energiegesellschaft und arbeiteten zu den Themen: Umwelt und Klima, Energiepreise und ihre Auswirkungen, Energieabhängigkeit, Importabhängigkeit, Versorgungssicherheit, Hoher Energieverbrauch - gesellschaftlich und individuell -, Energieträger (fossile Energie, Atomenergie, erneuerbare Energie), Verantwortung und Zuständigkeiten. Diese Bereiche hatten sich im Vorfeld aus den Diskussionen in Fokusgruppen herauskristallisiert.

Am ersten Wochenende wurden diese Inhalte in Kleingruppen erörtert, im Plenum wurden jene drei Themen ausgewählt, mit denen die TeilnehmerInnen vertiefend weiterarbeiten wollten. In aufeinander aufbauenden Gesprächsrunden wurde zu den drei Bereichen - Umwelt und Klima, Abhängigkeit und Versorgungssicherheit sowie Energieträger - Wissen und Sichtweisen der TeilnehmerInnen zu Risiken ausgetauscht und gesammelt, mit dem Ziel, neue Ideen zu entwickeln.

 

Anschließend wurden sechs FachexpertInnen aus Politik und Verwaltung, Wirtschaft, NGO-Bereich und Wissenschaft nominiert, die am 2. Konferenzwochenende an Hearings und Arbeitsgruppen teilnehmen sollten.

Die 6 Expertinnen und Experten stellten am Samstag, den 28. März in Plenarrunden und Workshops ihr Wissen zur Verfügung und diskutierten intensiv mit den TeilnehmerInnen der Konferenz.

Am Ende der BürgerInnenkonferenz fassten die BürgerInnen Handlungsmöglichkeiten und Empfehlungen zu einem gemeinsamen Energie-Kommuniqué zusammen. Die Ergebnisse der BürgerInnenkonferenz werden verschiedenen Stakeholdern aus Politik und Verwaltung, Wirtschaft und Medien präsentiert und in Workshops aufgearbeitet.

Planungs- und Begleitgruppe

 

Begleitet wurde die BürgerInnenkonferenz von einer Planungs- und Begleitgruppe, deren Kernteam aus Mitgliedern des Risiko:dialog, dem Zentrum für soziale Innovation und dem ÖKOBÜRO bestand. Das gemeinsame Ziel war, eine inhaltlich ausgewogene und methodisch korrekte BürgerInnenkonferenz vorzubereiten, durchzuführen und nachzubereiten.

 

Eine erweiterte Planungs- und Begleitgruppe, die aus dem Kernteam, weiteren ExpertInnen und Sponsoren des Dialogprozesses bestand, reflektierte und begleitete den gesamten Prozess, um Ausgewogenheit und Qualität sicher zu stellen.

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